Ein hoch intelligenter Nobelpreisträger meint wie viele Finanzexperten, dass der Staatsbankrott Österreichs bevorstehe:
Österreich ist nach Island und Irland das Land mit dem größten Risiko einer Staatspleite, glaubt der amerikanische Starökonom Paul Krugman. „Island und Irland geht es ziemlich schlecht, Österreich könnte sich dieser Liga als drittes Land anschließen“, sagte Krugman laut Berichten am Montag.
Die Äußerungen fielen bei einem Auftritt vor der Auslandspresse in New York, wie die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti und die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) am Dienstag berichteten.
Und wie reagiert das offizielle Österreich darauf? Richtig. Typisch österreichisch, wenn man mit etwas konfrontiert wird, was man nicht wahrhaben will: Schweigen. Vertuschen. Relativieren. Verharmlosen. Verleugnen.
Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank Nowotny gehört immerhin zu jenen, die nicht schweigen, aber sich zu sicher in ihrer Meinung sind: Was nicht sein darf, darf nicht sein. So erwidert er auf den Nobelpreisträger:
„Die Bonität des Staates und der österreichischen Banken steht außer Zweifel“
Dabei ist nicht die zentrale Frage, ob es zu einem Staatsbankrott kommt. Viel eher ist entscheidend, ob Österreich darauf vorbereitet ist, wenn dieser schlimme Fall eintreten würde. Dreimal darf man raten, ob dem so ist.
WTF?! Die Meldung wurde erst heute vormittag lanciert, wie soll da in der kurzen Zeit eine Replik zustandekommen? Aber du _Beleidigung gelöscht_ meinst daraus gleich mal „österreichtypisches“ Verhalten ableiten zu können. Oder um mich auf den hochgeschätzten Tom Schaffer zu beziehen: du schreibst diesen Artikel seit Jahren, nur diesmal in der Variation, dass ein Nobelpreisträger vor kurzem was zum finanziellen Zustand von Österreich sagt.
Versteh ich nicht – Ewald Nowotny hat doch schon eine Replik abgegeben und die fällt nach dem von Philip beschriebenen Muster aus. Um mehr geht’s nicht, außer dass sich der liebe Herr Finanzminister vielleicht auch mal zu Wort melden könnte – und diesbezüglich lässt sich guten Gewissens ebenfalls die „österreichische Reaktion“ prognostizieren.
Versteh ich nicht – Ewald Nowotny hat doch schon eine Replik abgegeben und die fällt nach dem von Philip beschriebenen Muster aus. Um mehr geht’s nicht, außer dass sich der liebe Herr Finanzminister vielleicht auch mal zu Wort melden könnte – und diesbezüglich lässt sich guten Gewissens ebenfalls die „österreichische Reaktion“ prognostizieren.
Die Österreichische Nationalbank ist weder das „offizielle Österreich“ noch hat Ewald Nowotny geschwiegen oder etwas vertuscht noch verleugnet, wie Philip behauptet hat. Aber nachdem WiWi sowieso keine „hard science“ ist, handelt es sich höchstens um Meinungsverschiedenheiten von Experten mit verschiedener (subjektiver) Autorität.
Moment, dass der Staatsbankrott bevorsteht hat Krugmann nicht gesagt. Wenn Irland und Italien gefährdet sind und Österreich zu dieser Gruppe stoßen könnte, dann ist Österreich gefährdet, gedefährdet zu sein.
Deine Formulierung ist da etwas alarmistisch.
Ich bin ja ein Laie, drum eine ernst gemeinte Frage: Wie soll man sich auf einen Staatsbankrott vorbeiten?