Am letzten Donnerstag, eine Sternstunde im ORF: In „Willkommen Österreich“ haben die grandiosen Komiker Stermann & Grissemann den widerlichen Heiligenkult um den toten Rechtspopulisten Jörg Haider humoristisch und auf höchst intelligente Art und Weise als unglaubliche Peinlichkeit für das gesamte Land entlarvt. Wie reagiert aber der Großteil der Konsumenten? Sie sind schockiert, empört, ja fordern zum Teil die Absetzung jener Show, die meines Erachtens schon längst von der Qualität her Harald Schmidt in den Schatten gestellt hat.
In einem Land, indem der Tod nur trauernd und weinend zur Kenntnis genommen wird, und am Grab die Verwandtschaft oftmals scheinheilig Abschied vom „lieben Herbert“ nimmt, ist dies aber natürlich nicht überraschend. Der Tod soll Immunität, einen Schutz vor Kritik, einen Schutz vor den Verfehlungen des Lebens verleihen. Das kann aber so nicht funktionieren, denn es ist zB die Pflicht eines werdenden Historikers wie mich, die Taten und das Wirken von toten Menschen in allen Facetten zu bewerten, von Cäsar, Karl V., Franz I. bis zu Hitler. Menschen, die in der Öffentlichkeit leben, haben damit zu rechnen, dass nach ihrem Tod ein Fazit ihres Lebens gezogen wird. Wenn jemand nun etwa zeitweise ganz Europa durch seine antisemitischen und rassistischen in Besorgnis versetzt hat, dann brauchen sich weder die Angehörigen, noch dessen kritiklosen Fans zu wundern, wenn der Verstorbene dafür auch jetzt noch kritisiert wird. Wenn einer mit Menschenverachtung niemals sparte, den Tod eines Abgeschobenen mit weniger als einem Achselzucken kommentierte, niemals Pietät zu anderen zeigte, dann haben sich die Angehörigen und wieder die kritiklosen Fans absolut nicht zu beklagen. Sie beklagen sich aber, weil sie wissen, dass die Kritiker recht haben, und sie diese deshalb mundtot machen wollen.
Die gleiche politische Ecke, die stets die Meinungsfreiheit in islamischen Kulturkreisen fordert, zeigt in solchen Fällen dann auf einmal noch weniger Toleranz. Den ohnehin schon völlig kaputten Ruf eines Rechtspopulisten zu verteidigen ist wichtiger, als auf die uneingeschränkte Meinungsfreiheit zu pochen. Das ist der wahre Skandal, kurz vorm Nationalfeiertag. Österreich, im eigenen undemokratischen und unintellektuellen Sumpf stecken geblieben.
Schon nett, dass gerade jene Leute, für die keine noch so große politische Entgleisung als Skandal taugte, nun plötzlich eine Satire zu einem solchen hochstilisiert wollen. Dass aber nur ÖSTERREICH darüber berichtet, spricht ohnedies für sich. Wo ein ÖSTERREICH-Skandal, da idR kein Skandal.
Der zweite Absatz ist recht gut gelungen. Der Vergleich mit der Forderung nach Meinungsfreiheit in islamischen Kulturkreisen ist ein Vergleich, aber einer mit wenig Substanz. Ich würde eher ein anderes gesellschaftliches Thema als die Religion als Vergleich heranziehen, aber dennoch stimme ich grundsätzlich mit diesem Artikel sehr überein.
Ihr seid schon so geschmacklos das ihr schon wieder interessant seid ! schiebt aber euch eure geliebten Moslems und sonstige Rauschgiftverkaufenden Asylanten dorthin wo es euch vielleicht schon weh tut wenn ihr es fest genug probiert ! bei euren Kommentaren werden mir sogar die echten Nazis wieder symphatisch . aber tut ruhig so weiter weil ich denke ihr seid die besten Wahlhelfer die Herr Strache je hatte .
Also diesen Beitrag von Josef Stein kann und darf ich nicht löschen.
Wenn dir der KOmmentar schon gefällt, dann lies dir mal die KOmmentare hierzu durch: http://deralltaeglichewahnsinn.wordpress.com/2008/10/19/jorg-haider-von-auslanderbande-ermordet/